Hospiz braucht Ehrenamt!

Hospizarbeit könnte ohne viele hilfreiche Hände, unterstützende Worte, geschenkte Zeit, offene Ohren, aufmerksames Wahrnehmen von Ehrenamtlichen nicht existieren.

Eugen Kocher
katrin Marquardt

Hospizbegleiter/innen tun dem Einzelnen Gutes, sind Weg-Begleiter in der letzten Lebensphase, verstehen sich aber auch als Teil einer weltweiten Bürgerbewegung, in der der Tod wieder ins Leben integriert werden soll.

Die Tätigkeit als ehrenamtliche Hospizbegleiter

  • Suchen Sie eine ehrenamtliche Tätigkeit?
  • Sind Sie bereit, sich persönlich mit Sterben und Trauer auseinanderzusetzen?
  • Verfügen Sie über freie Zeit?
  • Sind Sie psychisch stabil und belastbar?
  • Sind Sie bereit, sich qualifizieren zu lassen?
  • Begegnen Sie Menschen offen und wertschätzend?

Dann sind Sie vielleicht in der Hospizarbeit richtig! Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Ehrenamtlichen Hospizbegleiter werden von der Ökumenischen Hospizhilfe in Kooperation mit dem Ambulanten Hospiz Neustadt/Weinstraße in Seminaren für ihren Dienst vorbereitet und bilden zusammen mit den Hauptamtlichen Hospizfachkräften das Team des Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienstes.

Die ehrenamtlichen Hospizbegleiter werden von den Hospizpflegefachkräften eingesetzt, die den Kontakt zum Patienten herstellen. Dabei werden sie mit ihrem anspruchsvollen Engagement nicht alleine gelassen: Sie erhalten Unterstützung, Begleitung und Ermutigung von allen hauptamtlichen und in besonderer Weise von der Koordinationsfachkraft, Frau Seefeld, die sich für alle Belange des Ehrenamtes einsetzt.

Der Einsatz der Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter geschieht in Kooperation mit anderen Diensten und Einrichtungen, wie zum Beispiel den Sozialstationen, den Alten- und Pflegeheimen, den Krankenhäusern und den Pfarr- und Kirchengemeinden.

Die Hospizbegleiter versuchen in der Begleitung eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen und die Menschen in ihrer besonderen Lebenssituation zu achten und anzunehmen.

Mögliche Hilfen können sein:

  • Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung
  • Einfühlsames Zuhören
  • Da-Sein bei Sprachlosigkeit und Ohnmacht
  • Hilfe bei der im Zusammenhang mit dem Sterben erforderlichen Auseinandersetzung mit sozialen psychischen, ethischen und religiösen Sinnfragen
  • Unterstützung beim Verarbeitungsprozess in der Auseinandersetzung mit dem Sterben
  • Unterstützung und Entlastung der Angehörigen und Freunde, damit sie sich auch einmal zurückziehen können
  • Unterstützende Tätigkeiten je nach Situation und in Absprache mit den Pflegefachkräften und den Angehörigen
  • Begleitung trauernder Angehöriger und Freunde

Ehrenamtliche Hospizarbeit kann sich aber auch auf viele Aufgaben außerhalb der direkten Begleitung beziehen, wie zum Beispiel:

  • Mithilfe bei der Öffentlichkeitsarbeit des Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienstes
  • Mitwirkung bei Veranstaltungen
  • Unterstützung im Hospizbüro

Die Hospizbegleiter treffen sich regelmäßig zur Praxisbegleitung an den Gruppenabenden und bilden sich in Fortbildungen kontinuierlich weiter.